Ich bin Arzt in Weiterbildung
Wie Sie Kompetenzen dokumentieren, sich selbst einschätzen und Vidierungen anfragen.
Kompetenzen nachweisenDie Weiterbildung bewegt sich von der reinen Zählung hin zur Frage, wie sicher eine Tätigkeit beherrscht wird. Dieser Bereich erklärt die Grundlagen (EPA/APT, Anvertrauensstufen, Vidierung), das Regelwerk der MWBO 2018 und die praktische Umsetzung, für Ärzte in Weiterbildung ebenso wie für Weiterbilder.
Kompetenzbasierte Weiterbildung bewertet die tatsächliche Befähigung zusätzlich zur Menge: Eine anvertraubare professionelle Tätigkeit (APT, englisch EPA) wird auf einer Anvertrauensstufe eingeschätzt und von einem Supervisor bestätigt. Diese Bestätigung heißt Vidierung.
Die Muster-Weiterbildungsordnung 2018 hat dafür den Rahmen gesetzt: Sie beschreibt Kompetenzen (Kenntnisse sowie Erfahrungen und Fertigkeiten) und hat Richtzahlen überwiegend reduziert. Offiziell dokumentiert und bestätigt wird die Weiterbildung im eLogbuch der Landesärztekammer.
WDoku ergänzt diesen offiziellen Rahmen um die tägliche Vorarbeit: Kompetenzkataloge mit Skala (Ampel oder ten Cate), Selbsteinschätzung beim Erfassen, Vidierung mit Stufe und Kommentar sowie ein nachvollziehbarer Verlauf. Die offizielle Bestätigung bleibt Sache des eLogbuchs.
Je nach Ausgangslage führen diese drei Einstiege am schnellsten zur Antwort.
Wie Sie Kompetenzen dokumentieren, sich selbst einschätzen und Vidierungen anfragen.
Kompetenzen nachweisenVidieren aus der Inbox, das Framework der Abteilung abbilden und den Überblick behalten.
Leitfaden für WeiterbilderWas Richtzahlen und Kompetenzaussagen jeweils messen und warum beide zusammengehören.
Richtzahl oder KompetenzDer Weg von der supervidierten Maßnahme zum dokumentierten Nachweis folgt einem festen Muster. In WDoku ist er in den Erfassungs-Workflow integriert.
Der Arzt in Weiterbildung dokumentiert die Maßnahme und schätzt sich auf der Skala des Katalogs selbst ein.
Die Anfrage geht an einen berechtigten Supervisor, der die Maßnahme supervidiert hat, typischerweise einen Ober- oder Facharzt.
Der Supervisor bestätigt oder hinterfragt mit Stufe und Kommentar. Aus bestätigten Vidierungen entsteht der Verlauf, bis zur Freischaltung ab der hinterlegten Schwelle.
Die Konzepte hinter der kompetenzbasierten Weiterbildung: anvertraubare Tätigkeiten, Anvertrauensstufen und die Kompetenzarten der Weiterbildungsordnung.
Anvertraubare Professionelle Tätigkeiten: Definition, Aufbau und Beispiele aus dem klinischen Alltag.
Zur DetailseiteDie fünf Anvertrauensstufen im Detail, von der Beobachtung bis zur Aufsicht über andere.
Zur DetailseiteDie Kompetenzarten der MWBO: Wissen und Handlungskompetenz getrennt betrachtet.
Zur DetailseiteWas die Muster-Weiterbildungsordnung 2018 geändert hat und wie Richtzahlen und Kompetenzaussagen zusammenspielen.
Was sich mit der Reform geändert hat, was bleibt und was das für die Dokumentation heißt.
Zur DetailseiteMenge und Befähigung messen Unterschiedliches. Der direkte Vergleich.
Zur DetailseiteWie aus einer supervidierten Maßnahme ein dokumentierter, bestätigter Kompetenznachweis wird.
Selbsteinschätzung, Vidierung und was einen belastbaren Nachweis ausmacht.
Zur DetailseiteWer bestätigen darf und wie der Ablauf von der Anfrage bis zur Bestätigung aussieht.
Zur DetailseiteDas jährliche Pflichtgespräch mit einer belastbaren Datengrundlage führen.
Zur DetailseiteDas Framework der Abteilung abbilden, strukturiert vidieren und die Rahmenbedingungen sauber klären.
Vidieren aus der Inbox, Kataloge teilen und das Kompetenz-Cockpit nutzen.
Zur DetailseiteDas vorhandene Framework abbilden, manuell oder per KI aus Foto und PDF.
Zur DetailseiteWem Kompetenzdaten gehören und worauf Kliniken bei der Einführung achten sollten.
Zur DetailseiteDie Muster-Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer beschreibt Weiterbildung über Kompetenzen: kognitive und Methodenkompetenz (Kenntnisse) sowie Handlungskompetenz (Erfahrungen und Fertigkeiten). Verbindlich wird sie durch die Weiterbildungsordnung der jeweiligen Landesärztekammer.
Das zugehörige eLogbuch ist seit dem 1. Juli 2020 in Betrieb. Dort bestätigt der Weiterbildungsbefugte Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten sowie Richtzahlen im offiziellen Rahmen. Eine abgestufte Skala, wie eigenständig eine einzelne Tätigkeit beherrscht wird, sieht das eLogbuch dabei nicht vor. Genau diese Ebene ergänzen Anvertrauensstufen und Vidierung. Details: MWBO 2018 erklärt.
Die bestehenden Zählkataloge in WDoku bilden das offizielle Logbuch Ihrer Landesärztekammer ab. Ein Kompetenzkatalog ist davon getrennt: Er ist Ihr eigener oder der Ihrer Abteilung beziehungsweise Fachgesellschaft und läuft nicht in das offizielle eLogbuch.
Auch die Vidierung in WDoku ist eine interne, dokumentierte Bestätigung als Vorarbeit und Feedback. Die offizielle Bestätigung der Weiterbildung gegenüber der Ärztekammer erfolgt weiterhin im eLogbuch.
Sie bewertet, ob eine ärztliche Tätigkeit sicher und eigenständig beherrscht wird, zusätzlich zur Zahl der erbrachten Leistungen. Die Muster-Weiterbildungsordnung 2018 hat diesen Wechsel eingeleitet; Richtzahlen wurden überwiegend reduziert, nicht abgeschafft.
Eine anvertraubare professionelle Tätigkeit (APT, englisch EPA): eine konkrete ärztliche Aufgabe, die einem Arzt in Weiterbildung schrittweise eigenständig anvertraut wird. Bewertet wird auf Anvertrauensstufen, meist nach der fünfstufigen ten-Cate-Skala.
Nein. Die offizielle Bestätigung der Weiterbildung erfolgt im eLogbuch der Landesärztekammer. Kompetenzkataloge in WDoku sind davon getrennt, laufen nicht in den Kammer-Transfer und dienen als strukturierte Vorarbeit und Feedback-Ebene.
Fachgesellschaften, Fakultäten oder einzelne Abteilungen. Einen bundeseinheitlichen, verbindlichen EPA-Katalog für die Facharzt-Weiterbildung gibt es nicht. In WDoku bilden Sie das in Ihrem Umfeld geltende Framework ab, auch per KI aus PDF oder Foto.