Was ist der Unterschied zwischen Kenntnissen und Fertigkeiten?
Kenntnisse sind kognitive und Methodenkompetenz (das zugrunde liegende Wissen). Fertigkeiten gehören zur Handlungskompetenz (sicheres, eigenständiges Können in der Praxis).
Wissen und Können sind zwei verschiedene Nachweise. Die Muster-Weiterbildungsordnung 2018 trennt Kenntnisse von Erfahrungen und Fertigkeiten; hier steht, was das bedeutet.
Die MWBO 2018 unterscheidet Kenntnisse (kognitive und Methodenkompetenz) von Erfahrungen und Fertigkeiten (Handlungskompetenz). Kenntnisse sind das Wissen, Fertigkeiten das sichere Können. Handlungskompetenz wird über Anvertrauensstufen und Vidierung sichtbar; offiziell dokumentiert wird im eLogbuch.
Die Muster-Weiterbildungsordnung 2018 trennt zwei Arten von Kompetenz: kognitive und Methodenkompetenz, also Kenntnisse, und Handlungskompetenz, also Erfahrungen und Fertigkeiten.
Diese Trennung ist der Kern der Kompetenzorientierung: Wissen und sicheres Können werden getrennt beschrieben, dokumentiert und bestätigt.
Kognitive und Methodenkompetenz: das Wissen, das einer Tätigkeit zugrunde liegt. Indikationen, Risiken, Abläufe, Befundinterpretation.
Handlungskompetenz: das sichere, eigenständige Können in der Praxis. Eine Tätigkeit auf der passenden Stufe der Eigenständigkeit ausüben.
Kenntnisse umfassen das Wissen, das einer Tätigkeit zugrunde liegt: Indikationen, Risiken, Abläufe, Befundinterpretation. Sie werden über Fortbildung, Literatur und strukturierte Weiterbildung erworben.
Sie sind Voraussetzung für sicheres Handeln. Für sich genommen belegen sie allerdings noch keine eigenständig beherrschte Tätigkeit; dafür braucht es die Handlungsebene.
Erfahrungen und Fertigkeiten beschreiben das sichere, eigenständige Können in der Praxis. Hier geht es darum, eine Tätigkeit auf der passenden Stufe der Eigenständigkeit auszuüben.
Genau hier setzen Anvertrauensstufen und Vidierung an: Sie machen Handlungskompetenz sichtbar und belegbar, supervidierte Maßnahme für supervidierte Maßnahme.
Die offizielle Dokumentation läuft über das eLogbuch der Landesärztekammer; der Weiterbildungsbefugte bestätigt dort beide Kompetenzarten und die Richtzahlen.
Ergänzend hilft eine strukturierte Kompetenzdokumentation, vor allem für die Handlungskompetenz, den erreichten Stand nachvollziehbar zu machen. In WDoku bilden Sie dafür einen Kompetenzkatalog ab und lassen supervidierte Maßnahmen vidieren. Das ist Vorarbeit und Feedback, nicht die Kammer-Bestätigung.
Kenntnisse sind kognitive und Methodenkompetenz (das zugrunde liegende Wissen). Fertigkeiten gehören zur Handlungskompetenz (sicheres, eigenständiges Können in der Praxis).
Die Fähigkeit, eine ärztliche Tätigkeit sicher und eigenständig auszuüben. Sie wird über Erfahrungen und Fertigkeiten beschrieben und über Anvertrauensstufen sichtbar.
Offiziell im eLogbuch der Landesärztekammer. Ergänzend lässt sich gerade die Handlungskompetenz mit einer strukturierten Kompetenzdokumentation belegen.