Die Richtzahl dokumentiert die Häufigkeit. Die Vidierung bestätigt das Können.
Mit WDoku bestätigen Supervisoren jede Maßnahme auf einer einheitlichen Skala, mit Kommentar und dauerhaft dokumentiert. Ihre Abteilung erhält eine strukturierte Kompetenz- und Feedback-Ebene; die gewohnte Dokumentation der Richtzahlen bleibt davon unberührt.
Die Richtzahl ist erreicht. Und jetzt?
Die Richtzahl belegt, wie oft eine Maßnahme durchgeführt wurde. Wie sicher sie beherrscht wird, zeigt die Rückmeldung im OP und auf dem Flur. Die Vidierung hält genau diese Rückmeldung fest: mit Stufe und Kommentar, dauerhaft abrufbar.
Ohne strukturierte Vidierung
Mit der Kompetenz-Vidierung in WDoku
So läuft eine Vidierung ab
Drei Schritte, eingebettet in die tägliche Leistungserfassung. Eine automatische Bestätigung gibt es nicht; jede Vidierung ist eine bewusste Entscheidung des Supervisors.
Erfassen und einschätzen
Der Arzt in Weiterbildung wählt die Maßnahme direkt beim Erfassen der Leistung aus und schätzt sich im selben Schritt selbst ein. Alles in einem Arbeitsgang.
Vidierer wählen
Nach Auswahl eines berechtigten Supervisors wird die Anfrage automatisch übermittelt. Wählbar ist, wer das Recht „voll bewerten" hält, in der Katalog-Gruppe oder in der Abteilung.
Bestätigen mit Kommentar
Der Supervisor vidiert aus seiner Inbox: bestätigen oder ablehnen, mit Stufe und Rückmeldung. Der Arzt sieht das Ergebnis sofort und kann antworten.
Ein Handgriff im Alltag: erfassen, einschätzen, vidieren lassen
Die Selbsteinschätzung ist Teil des Erfassungs-Formulars: Maßnahme antippen, Stufe wählen, optional gleich den Vidierer bestimmen. Wer die Vidierung später anfragen will, holt das mit zwei Klicks nach.
Wie Vidierung und Supervision zusammenhängen und was dokumentiert werden sollte: Vidierung und Supervision richtig dokumentieren.
Bewertung auf etablierten Skalen
Die Skala wird je Katalog festgelegt. Damit bewertet die ganze Abteilung auf demselben Maßstab, vom ersten Weiterbildungsjahr bis zur Facharztreife.
Ampel, 3-stufig
Schnell und intuitiv für den klinischen Alltag: nicht beherrscht, Grundkompetenz, beherrscht.
ten Cate, 5-stufig
Die Anvertrauensstufen des EPA-Modells: von „nur zusehen" bis „darf selbst supervidieren".
Hintergrund: Die ten-Cate-Skala erklärt · Was sind EPAs?
Für Weiterbilder: vidieren, ohne hinterherzulaufen
Alle Anfragen in einer Inbox
Offene Vidierungs-Anfragen der Assistenzärztinnen und -ärzte laufen gebündelt an einem Ort ein, statt über Zurufe, Zettel und E-Mails.
- ✓ Bestätigen oder ablehnen mit Stufe und Kommentar an den Arzt
- ✓ Geprüfte Selbsteinschätzungen als Bewertungsvorschlag übernehmen; die Entscheidung bleibt beim Supervisor
- ✓ Mehrere Anfragen in einem Schritt bestätigen (Sammel-Vidierung)
- ✓ Der Weiterbilder-Bereich zeigt, was wartet: überfällige Anfragen und Ärzte ohne aktuelle Vidierung
Schritt für Schritt: Leitfaden für Weiterbilder.
Das Kompetenz-Cockpit: Wer kann was?
Der Kompetenzstand Ihrer Abteilung je Katalog als Matrix. Sie beantwortet die Fragen des Stationsalltags: Wer ist für den Nachtdienst bereit, wer für die Rotation?
Schematische Darstellung mit Beispieldaten.
Zielprofile
Definieren Sie, welche Stufen für Nachtdienst oder Rotation erreicht sein müssen. Das Cockpit zeigt, wer das Profil erfüllt und wo es noch fehlt.
Export für QM und Dienstplanung
Die Befugnis-Matrix lässt sich als CSV-Datei exportieren, für Qualitätsmanagement, Begehungen und die Dienstplanung.
Rein lesend, nur mit Freigabe
Das Cockpit ist eine Lese-Sicht und zeigt ausschließlich Ärztinnen und Ärzte, die ihre Freigabe erteilt haben. Vidiert wird nur in der Inbox.
Der Katalog Ihrer Abteilung, in Minuten
Framework abbilden, teilen, fertig
Übernehmen Sie das Kompetenzframework Ihres Fachs oder Ihrer Abteilung, zum Beispiel die EPA-Liste Ihrer Fachgesellschaft, per KI aus PDF, Foto oder Text. Sie prüfen den vorgeschlagenen Katalogbaum in einer editierbaren Vorschau; nichts wird ohne Ihre Bestätigung angelegt.
- ✓ Beim Teilen mit der Abteilung werden die Ärztinnen und Ärzte automatisch eingeschrieben
- ✓ Neue Mitglieder der Abteilung werden nachgezogen
- ✓ Skala (Ampel oder ten Cate) wird beim Anlegen festgelegt
- ✓ Im Kompetenz-Modul ohne KI-Kontingent
Die Schritte im Einzelnen: Kompetenzkatalog erstellen.
Feedback, das bleibt
Beidseitiger Kommentar zu jeder Maßnahme
Der Vidierer begründet seine Bewertung, der Arzt kann antworten. Aus einer flüchtigen Bemerkung im OP wird eine nachlesbare Rückmeldung, die auch Monate später noch verfügbar ist, etwa zur Vorbereitung des Weiterbildungsgesprächs.
- ✓ Selbsteinschätzung und vidierte Stufe nebeneinander sichtbar
- ✓ Status jederzeit im Blick: erfasst, angefragt, bestätigt
- ✓ Lernziele aus dem Weiterbildungsgespräch erscheinen in der App des Arztes
- ✓ Der Gesprächsbericht führt Anvertrauensstufen und Lernziele auf
Zur Vorbereitung: das Weiterbildungsgespräch mit WDoku vorbereiten.
Feedback-Instrument, keine Leistungskontrolle
Kompetenznachweise dienen der Weiterbildung und dem fachlichen Feedback des Arztes, nicht der Bewertung durch den Arbeitgeber.
Keine Patientendaten
Vidiert wird die Maßnahme, nicht der Fall. Kommentarfelder weisen aktiv darauf hin, keinen Patientenbezug herzustellen.
Freigabe liegt beim Arzt
Ob ein Arzt im Kompetenz-Cockpit erscheint, entscheidet er selbst per Freigabe. Ohne Freigabe sieht die Abteilung nichts.
Recht statt Rolle
Wer vidieren darf, regelt das Rechtesystem, nicht die Berufsbezeichnung. Auch ein Oberarzt kann vidiert werden, etwa vom Chefarzt.
Betriebsrat einbinden
Eine klinikweite Einführung sollte mit dem zuständigen Betriebs- oder Personalrat abgestimmt werden. Wir liefern die Unterlagen dazu.
Details: Datenschutzerklärung · technische Informationen für die Klinik-IT
Häufige Fragen zur Kompetenz-Vidierung
Kompetenz-Vidierung in Ihrer Abteilung
Ein Weiterbildungsbefugter startet den kostenlosen Testzeitraum von 3 Monaten direkt in der App, ohne Zahlungsdaten. Oder wir rechnen Ihnen ein Angebot für Ihre Klinik durch.
Lieber erst selbst schauen? Die Web-App ist für Ärztinnen und Ärzte kostenlos, den Testzeitraum startet ein Weiterbildungsbefugter ohne Zahlungsdaten direkt in der App.