Viele Kliniken wollen WDoku mit App-Anbindung nutzen, aber keine Cloud einführen. Dafür gibt es WDoku als virtuelle Appliance: eine fertige VM für Ihre eigene Virtualisierung, die Ihre IT selbst betreibt.
WDoku läuft on-premises als virtuelle Appliance: als fertige VM für VMware und VirtualBox, per Installationsbefehl auf einer eigenen Ubuntu-Server-VM Ihrer IT (aktuelle LTS-Version) oder auf einer minimalen Ubuntu-VM von WDoku. In der VM laufen Klinik-Weboberfläche, App-Backend und Datenbank. Die Appliance braucht keine eingehenden Verbindungen, holt sich signierte Updates selbst ab, und alle Weiterbildungs- und KIS-Daten bleiben in Ihrer Klinik.
Wie das in Ihrem Haus betrieben wird: Klinik-IT und Betrieb
Die WDoku-Appliance ist eine virtuelle Maschine mit einem aktuellen Ubuntu LTS, der Container-Laufzeit und der WDoku-Anwendung. Ihre IT betreibt sie in der vorhandenen Virtualisierung, vergibt eine IP-Adresse und provisioniert das System mit einem Installationsschlüssel. Es gibt kein Zusammensuchen von Abhängigkeiten und kein Konfigurieren von Anwendungsservern.
Weil viele IT-Abteilungen feste Vorgaben haben, welche VMs in ihrer Umgebung laufen dürfen, gibt es drei gleichwertige Wege zur laufenden Appliance. Alle enden beim selben System mit derselben Verwaltung und denselben Sicherheitsmechanismen:
Wichtig zu wissen: In der VM läuft dieselbe WDoku-Plattform, die auch hinter der WDoku App steht. Das umfasst die Klinik-Weboberfläche für Weiterbildungsbefugte und Verwaltung, das Backend für die Mobile-App und die Datenbank.
Ärztinnen und Ärzte Ihrer Klinik können die WDoku App also gegen Ihren eigenen Server nutzen, innerhalb Ihres Netzes. Die Weiterbildungsdaten, KIS-Importe und Auswertungen liegen dabei ausschließlich auf der Appliance in Ihrem Rechenzentrum.
Die Appliance ist so gebaut, dass von außen niemand hinein muss, auch WDoku nicht. Es gibt keinen Fernwartungszugang, keinen Agenten, der Befehle von einem Cloud-Dienst entgegennimmt, und keinen Port, der ins Internet geöffnet werden muss. Updates werden nicht auf die Appliance gepusht. Ihre IT löst sie aus, und die Appliance holt sich die signierten Software-Pakete selbst ab.
Für die Firewall-Planung heißt das: Sie erlauben ausgehende HTTPS-Verbindungen zu einer kurzen, dokumentierten Liste von WDoku-Zielen. Eingehend erreichbar ist die Appliance nur innerhalb Ihres Klinik-Netzes.
Die Liste der ausgehenden Verbindungen ist kurz und die Appliance erzwingt sie selbst über eine eigene Firewall mit Allowlist:
Der Weg von der Datei zur laufenden Anwendung ist auf wenige, definierte Schritte reduziert:
WDoku Appliance [wdoku-demoklinik] (Klinik-IT) ============================================================ Netzwerk: nicht eingerichtet -- noch keine IP-Adresse (Netzwerk einrichten, Punkt 3/4) Anwendung: nicht provisioniert -- WDoku einrichten (Punkt 6) Kein funktionierendes Netzwerk erkannt -- bitte einrichten (kein Ausstieg moeglich). 1) Statische IP einrichten 2) DHCP aktivieren Auswahl (1-2):
In der Appliance laufen die Anwendung und die Datenbank als Container mit klar getrennten Zuständigkeiten: die WDoku-Anwendung, ein Reverse-Proxy für TLS und eine MySQL-LTS-Datenbank mit einer eigenen Datenbank je System. Die Verwaltungswerkzeuge laufen bewusst außerhalb der Anwendungs-Container, damit sie auch dann funktionieren, wenn die Anwendung selbst steht.
Optional wird die Appliance mit LUKS-Vollverschlüsselung der Datenpartitionen ausgeliefert. Zugangsdaten und Schlüssel, etwa die Datenbank-Passwörter und der Schlüssel für verschlüsselte Anwendungsdaten, sind nicht im ausgelieferten Image enthalten. Sie entstehen erst bei der Einrichtung in Ihrer Klinik und sind damit pro Installation einmalig.
Die Appliance verarbeitet die Daten dort, wo sie entstehen: in Ihrer Klinik. Es gibt keine Cloud-Komponente für die Weiterbildungsdaten, keinen von WDoku initiierten Zugriff und keine Übertragung klinischer Daten an WDoku. Für die Zusammenarbeit schließen wir mit Ihrer Klinik einen Auftragsverarbeitungsvertrag, die Rollenverteilung bleibt aber klar: Ihre Klinik betreibt das System, WDoku liefert Software und Support.
Da die Appliance eine normale VM in Ihrer Virtualisierung ist, greifen auch Ihre bestehenden Prozesse für Backup, Snapshots und Notfallwiederherstellung.
Die fertige Appliance wird für VMware und VirtualBox gebaut und ausgeliefert. Über den Weg mit eigener Ubuntu-Server-VM (aktuelle LTS-Version) läuft WDoku darüber hinaus in jeder Umgebung, die eine solche VM ausführt.
Ja. Ihre IT stellt eine Ubuntu-Server-VM nach eigenen Standards bereit (aktuelle LTS-Version), ein einzeiliger Installationsbefehl richtet darauf die Appliance ein. Verwaltung, Updates und Signaturprüfung sind danach identisch mit der fertigen Appliance.
Für den Start einer Abteilung reichen 2 vCPU, 6 GB RAM und 100 GB Disk. CPU, RAM und Disk lassen sich über die Virtualisierung erhöhen, wenn mehr Abteilungen dazukommen.
Für den laufenden Betrieb im Klinikalltag nicht. Ausgehende Verbindungen werden für die einmalige Verifikation, für Software-Updates sowie für NTP und E-Mail-Versand über den WDoku-Server genutzt. Die Ziele sind dokumentiert und wenige.
Nein. Das Betriebsmodell kommt ohne eingehende Verbindungen aus. Support-Zugriff gibt es nur, wenn Ihre Klinik ihn ausdrücklich einrichtet und kontrolliert.
Über Ihre vorhandene VM-Sicherung (Snapshots, Backup-Software der Virtualisierung). Die Appliance benötigt dafür keine Sonderbehandlung.
Datenformat, Übertragungsweg und Zuordnung klären wir direkt mit Ihrer IT. Sagen Sie uns, welches KIS Sie einsetzen, dann bekommen Sie eine belastbare Aussage statt einer Broschüre.
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